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ÖZS-Call for Papers: "Sozialwissenschaftliche Umweltforschung in Österreich"

21.04.2010 10:04

Brunner Karl-Michael, Beate Littig <Karl-Michael.Brunner@wu-wien.ac.at>

ÖZS-Call for Papers: "Sozialwissenschaftliche Umweltforschung in Österreich"

Call for Papers
„Sozialwissenschaftliche Umweltforschung in Österreich“

Seit mehr als 40 Jahren beschäftigen sich SoziologInnen mit gesellschaftlichen Ursachen und Auswirkungen der ökologischen Krise und arbeiten an einer theoretischen und empirischen Fundierung der Umweltsoziologie. Vor inzwischen 17 Jahren fanden diese Bemühungen im bisher einzigen Schwerpunktheft der ÖZS zum Thema gesellschaftlicher Naturbeziehungen ihren Niederschlag (ÖZS 2/1993 „Ökosoziologie“). Seitdem hat die Thematik nichts an gesellschaftlicher Relevanz eingebüßt – ganz im Gegenteil (Stichworte: Klimawandel, Verlust der Biodiversität, Nachhaltigkeit usw.). Wie steht es also heute um die sozialwissenschaftliche Erforschung der Zusammenhänge von Umwelt und Gesellschaft in Österreich? Welche theoretischen Ansätze, Methoden, Ergebnisse und Verwendungen sozialwissenschaftlicher Umweltweltforschung werden in Österreich diskutiert?
Aufgrund der großen Brisanz der Thematik ist es an der Zeit, Arbeiten zur sozialwissenschaftlichen Umweltforschung, die vielfach auch außeruniversitär und als Auftragsforschung durchgeführt werden, in einem Schwerpunktheft zusammenzuführen. Damit soll auch ein Diskurs über Möglichkeiten und Grenzen sozialwissenschaftlicher Umweltforschung in Österreich angeregt werden. Wünschenswert wäre darüber hinaus, mittelfristig zu einer Konsolidierung der umweltsoziologischen Forschung im engeren, sowie der sozialwissenschaftlichen Umweltforschung im weiteren Sinn beizutragen.
Das HerausgeberInnenteam – Karl-Michael Brunner (WU Wien), Beate Littig (IHS, Wien) lädt zur Einreichung von Beiträgen zur sozialwissenschaftlichen Umweltforschung ein, wobei sowohl disziplinär (z.B. Soziologie oder Politologie), als auch inter- oder transdisziplinär orientierte Beiträge gefragt sind (z.B. Sozialökologie). Das Spektrum möglicher Beiträge reicht von theoretisch-konzeptionellen Arbeiten der gesellschaftlichen Naturverhältnisse, über Artikel zu methodologischen und methodischen Problemen sozialwissenschaftlicher Umweltforschung, bis hin zu empirisch orientierten Abhandlungen etwa zu den Themen Mobilität, Lebensstile, Wohnen, Energie usw.
Wir laden Interessierte ein, ihr Interesse an einer Zusammenarbeit durch die Einsendung eines Abstracts (250 Worte) für Artikel (Umfang von 50.000 bis 60.000 Zeichen) oder für eine Forschungsinformation (kurze Darstellung nicht publizierter, abgeschlossener Forschungsprojekte) bis spätestens 31. Mai 2010 kund zu tun. Wir werden dann mit einem Feedback ggf. zur Einreichung eines vollen Beitrags einladen. Die fertigen Beiträge sind bis spätestens 31. Oktober 2010 fällig. Die Vollbeiträge werden anonymisiert von zwei GutachterInnen beurteilt.
Die Abstracts bitte an beide HerausgeberInnen des Schwerpunktheftes senden:
Beate Littig: Littig@ihs.ac.at und Karl-Michael Brunner: Karl-Michael.Brunner@wu.ac.at
Heftredakteur der ÖZS: Lorenz Lassnigg

     
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