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Veränderungen der Handlungsfähigkeit durch die Teilnahme an AMS-geförderten Maßnahmen. Eine kontext-, prozess- und ergebnisbezogene Analyse arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen aus Sicht der TeilnehmerInnen.

Titel

Veränderungen der Handlungsfähigkeit durch die Teilnahme an AMS-geförderten Maßnahmen. Eine kontext-, prozess- und ergebnisbezogene Analyse arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen aus Sicht der TeilnehmerInnen.

AutorInnen

Anita Eyth

Verlag

DER ANDERE VERLAG Bestelladresse:www.amazon.de; www.der-andere-verlag.de

Erscheinungsjahr

2002

Erscheinungsort

Osnabrück

ISBN

3-89959-012-0

Preis (Euro)

Preis EUR 31,90

Inhalt

Die aktive Arbeitsmarktpolitik ist das zentrale Element der europaeischen Beschaeftigungs- und Sozialpolitik, die ihre Mitgliedstaaten zur Orientierung an den Leitlinien - Verbesserung der Beschaeftigungsfaehigkeit und Foerderung der Anpassungsfaehigkeit – verpflichtet. Die aktive Arbeitsmarktpolitik spielt auch eine bedeutende Rolle im Prozess der Errichtung eines aktivierenden Sozialstaats, der durch neoliberale und kommunitaristische Elemente geprägt ist. Konkret zeigt sich diese Entwicklung an der Zurückdraengung versorgender und absichernder sozialstaatlicher Instrumente zugunsten verpflichtender und fordernder Strategien. Diese zielen vordergruendig darauf ab, die individuelle Handlungsfaehigkeit und Eigenverantwortung betroffener TransferleistungsbezieherInnen zu stärken. Die Teilhabe an den gesellschaftlichen Ressourcen wird in diesem Konzept mit der Teilnahme an aktivierenden Maßnahmen verknuepft. Die in zunehmendem Maße auch zwangsweise Durchsetzung zur Teilnahme an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen (workfare oder lernfare) und der Ausschluss von Sozialleistungen bei Verweigerung der Teilnahme ist vermehrter Kritik ausgesetzt. Auf der anderen Seite bedeuten diese Programme für viele Erwerbslose die Chance, sich wieder ins Sozialversicherungssystem zu integrieren oder durch Hoeherqualifizierung ihre Position auf dem Arbeitsmarkt langfristig zu verbessern. In dieser Arbeit werden der Kontext, die Prozesse und die Ergebnisse AMS-geförderter Maßnahmen zueinander in Beziehung gesetzt und konsequent aus der Perspektive der teilnehmenden Arbeitslosen, ergänzt um die Sichtweisen von Fachkräften und MitarbeiterInnen des Arbeitsmarktservice, analysiert. Der Beitrag dieser Arbeit liegt in der Erforschung jener Bedingungen, die aus Sicht der TeilnehmerInnen für inklusionsfoerdernde oder exklusionsverursachende Effekte arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen verantwortlich sind.
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