Österreichische Gesellschaft für Soziologie
     

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ÖGS Newsletter 30, Nr. 3/2006

07.06.2006

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen!

Diese Ausgabe des ÖGS-Newsletters ist einem speziellen Thema gewidmet: dem aktuellen und fortschreitenden Wandlungsprozess in den Strukturen und Inhalten universitärer Bildung, der allgemein unter dem Namen ‚Bologna-Prozess’ bekannt ist. In einem Artikel für die deutsche Fachzeitschrift Soziologie (1/2006) hat Paul Kellermann auf die tiefer liegenden Probleme und Konsequenzen dieses Prozesses hingewiesen. Kellermann hat sich bereit erklärt, diesen Beitrag in gekürzter Fassung zur Diskussion zu stellen. Ada Pellert und Max Preglau haben eingewilligt als Kommentatoren zu fungieren. Ihnen allen sei dafür herzlich gedankt.

Das Ergebnis ist, so hoffen wir, ein gut lesbarer und zugleich informativer Einblick in einen Gestaltungsprozess, der folgenreich sein wird. Schließlich geht es, wenn es um institutionelle Organisation von Hochschullehre geht, auch immer um eine Strukturierung wissenschaftlichen Tuns. Es geht darum, unter welche Voraussetzungen und Einschränkungen in Zukunft gelehrt, aber auch geforscht werden wird. Und es geht darum, ob und wie weit Ideale der Markt- und Verwertungsorientierung Einfluss auf die Strukturierung wissenschaftlichen Tuns haben bzw. haben sollen.

Mit freundlichen Grüßen,

Christian Dayé
newsletter@oegs.ac.at

OEGS_NL30_2006-3.pdf (237,55 kB)
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