> ÖGS / Newsletter / ÖGS Newsletter 33, Nr. 1/2007
Liebe Kollegin, lieber Kollege!
Die Österreichische Gesellschaft für Soziologie versteht sich, wie auf der Homepage proklamiert wird, "als aktive Gestalterin der Entwicklung von Soziologie als Wissenschaft". Dieses hehre Ziel erfordert ein Wirken auf zumindest zwei Ebenen. Einerseits gilt es, die österreichische Soziologie im internationalen Kontext zu vertreten; andererseits darf aber auch nicht vergessen werden, dass Soziologie durchaus auch ein nationales Projekt ist. Österreichische Soziologie ist, in dieser Hinsicht, Soziologie der österreichischen Gesellschaft.
Insbesondere diese zweite Perspektive erscheint mir der größere gedankliche Rahmen zu sein, der die Beiträge dieser Newsletter-Ausgabe umspannt. Fragen nach der aktuellen Lage der österreichischen Soziologie stehen im Vordergrund. Und besonders die im ersten Beitrag berichteten Zahlen legen nahe, dass Stolz hier verfehlt wäre. Sicherlich ist es hilfreich, diese Zahlen möglichst breit zu diskutieren – ich lade Sie daher ein, Kommentare und Repliken zu den Berichten an das Newsletter-Redaktionsteam zu schicken.
Hinweisen möchte ich speziell noch auf den Call for Papers für den diesjährigen ÖGS-Kongress (S. 16), der im September in Graz stattfinden wird.
Mit freundlichen Grüßen,
Christian Dayé, newsletter[AT]oegs.ac.at