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Im Rahmen der Generalversammlung der Österreichischen Gesellschaft für Soziologie wurde am 3. Dezember 2004 erstmals der Preis der ÖGS für beste Dissertationen vergeben.
Aus den bis zum Termin 31. August 2004 eingereichten 17 Dissertationen mit der Note sehr gut traf der Vorstand in einem mehrstufigen Verfahren eine Vorauswahl von fünf Arbeiten. Diese wurden nochmals schriftlich von deutschen oder schweizerischen Gutachterinnen und Gutachtern beurteilt. Auf Basis der internationalen Gutachten wurden zwei beste Arbeiten ausgewählt und drei weiteren besondere Anerkennung ausgesprochen.
Der erste Preis wurde zu gleichen Teilen (dotiert mit je 500 Euro) verliehen an:
Alexander Bogner "Die Kulturalität von Wissenschaft und Technik: Pränatale Diagnostik und Beratung als Beispiel" (Universität Wien)
Veronika Wittmann "Gender Empowerment im Transformationsprozess der post-Apartheid Gesellschaft Südafrikas: Eine Analyse gender-spezifischer Projekte in der Western Cape Province" (Universität Linz)
Anerkennung für besondere Leistungen erhielten:
Markus Hadler "Die steiermärkische Landtagswahl 2000. Eine soziologische Analyse des regionalen Wahlverhaltens" (Universität Graz)
Elisabeth Scheibelhofer "Migration und Individualisierung. Grundlegende Handlungsorientierungen im Prozess der Auswanderung am Beispiel von AuslandsösterreicherInnen in New York City" (Universität Wien)
Georg Steckenbauer "Kultur - Tourismus. Soziologische Interpretationen mit Blick auf Fallstudien und empirische Ergebnisse" (Universität Linz)