Österreichische Gesellschaft für Soziologie
     

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Ankündigung "soziologie heute"-Aprilausgabe + Kurzvideo

23.03.2010 15:03

Bernhard Hofer <office@soziologie-heute.at>

Ankündigung "soziologie heute"-Aprilausgabe + Kurzvideo

Werte Leserin, werter Leser,

Die Wirtschaftskrise erfasst zunehmend alle Lebensbereiche und geht auch an uns nicht spurlos vorüber. In einer Zeit, wo Sparen und Budgetknappheit vielerorts zum geflügelten, ja oftmals nur zum gern gebrauchten Wort wird, um unbequemen Fragen aus dem Weg zu gehen, haben wir uns entschlossen, nach vorne zu blicken und - im Vertrauen auf unsere stets wachsende Leserschaft - unser Angebot auszuweiten. Mit der zusätzlich geschaffenen Informationsplattform "EuroSociology" steht Ihnen nunmehr die derzeit vielleicht größte Internetplattform für Soziologie in Europa zur Verfügung (siehe unter: http://www.soziologie-heute.at).

Wie man als Soziologin erfolgreich Marktlücken für sich entdecken und nützen kann, erzählt die Hamburgerin Kimberly Crow. Als Gründerin von CEO English Operations unterstützt sie Unternehmen und Einzelpersonen, Menschen anderer Länder, Gesellschaften und Kulturen besser verstehen zu lernen.

Die Soziologiestudentin Christine Schwarz setzt ihre Interview-Serie „Soziologie als Beruf(ung)“ fort und unterhält sich dieses Mal mit Gerald Weichselbaum, Projektmanager in einem Markt- und Meinungsforschungsinstitut und mit ihrer Kollegin Lena J.

In einer Gesellschaft, in der Menschen mit unterschiedlichen Religionsbekenntnissen zusammen leben, gewinnt auch das Wissen über die eigene Religion und die fremden Religionen mehr an Bedeutung. Immer mehr SchülerInnen gehören heute keiner Konfession mehr an oder haben sich vom Religionsunterricht abgemeldet. Welch große Chance jedoch ein Religions- oder Ethikunterricht für die Gesellschaft insgesamt darstellt, dies erläutert Willibald Burgstaller im Interview mit Alfred Rammer.

Am 3. Dezember 2009 erhielt Samir Amin in Berlin den Ibn Rushd-Preis für Freies Denken. Dieter Senghaas schildert in seinem Beitrag „Kreative Utopie“ das Leben und Schaffen dieses beispiellosen Freidenkers, dessen ständiger Impetus darin besteht, neue Entwicklungstrends zu registrieren, eigene Positionen neu zu überdenken, Debatten anzustoßen und in laufende einzugreifen.

Schon seit Urzeiten gibt es die Sehnsucht zu wissen, was die Zukunft bringen wird. Bernhard Hofer versucht in seinem Beitrag „Utopie oder Realität“ auf diese Wunsch- und Furchtbilder, die unser aller Zusammenleben prägen, einzugehen und zeigt anhand ausgewählter Denker, wie einstige Utopien und Dystopien bereits Teil unseres Alltags sind.

Erste Ergebnisse des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekts „Prozesse der Partnerwahl bei Online-Kontaktbörsen“ präsentieren Jan Skopek, Andreas Schmitz, Hans-Peter Blossfeld und Doreen Klein. Vor allem interessierte sie die Frage, welche Personen Online-Kontaktbörsen im Deutschland nutzen und wie sich diese hinsichtlich sozialer Merkmale von Internetnutzern und der Gesamtbevölkerung unterscheiden. Die damit verbundene Frage „Wer nutzt Online-Kontaktbörsen in Deutschland?“ untersuchten sie mit repräsentativen Befragungsdaten der ARD/ZDF-Online-Studie.

Richard Albrecht, Sozialwissenschaftler, Bürgerrechtler und Autor, widmet seinen Beitrag dem wohl einflussreichsten Vertreter der deutschen Soziologie der Nachkriegszeit, René König. In seiner Skizze schildert er den Werdegang Königs und erzählt, wie sich beider Wege gekreuzt haben.

soziologie heute möchte einen Beitrag leisten, die Phänomene unserer Gesellschaft besser zu verstehen. Helfen Sie mit, indem Sie uns weiterempfehlen. Wir wünschen viel Lesevergnügen.

Ihre soziologie heute - Redaktion

PS:
Das aktuelle Kurzvideo zur Aprilausgabe finden Sie unter:
http://www.youtube.com/user/publicaustria?feature=mhw4#p/u/0/UMKaaabyU0I

     
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