soziologie heute - Inhalte der Dezemberausgabe 2009
|
24.11.2009 13:11
soziologie heute - Inhalte der Dezemberausgabe 2009
Die Dezemberausgabe von soziologie heute nähert sich den gesellschaftlichen Phänomenen von mehreren Seiten. So gehen Georg W. Oesterdiekhoff und Hermann Strasser im Interview den Fragen nach, ob die Religion heute noch eine nennenswerte Rolle in der Erfahrungswelt der Menschen spielt und ob es noch eine Zukunft des religiösen Glaubens gibt.
Ebenso diesem Thema - insbesondere der Messbarkeit von Religion und Religiosität - widmet sich der Beitrag von Gert Pickel. Er zeigt dabei auf, mit welchen Methoden in der Religionssoziologie gearbeitet wird und welche Probleme dabei zu bewältigen sind.
Sind SoziologInnen die „besseren“ ManagerInnen? Der Soziologe und Geschäftsführer des Berufsförderungsinstituts OÖ Christoph Jungwirth meint, dass die input-output-fokussierte Betriebswirtschaftslehre und die in Kausalzusammenhängen denkende Rechtswissenschaft für die Herausforderungen in der Gemeinwirtschaft weniger umfassend vorbereitet als es Soziologie könnte - wenn sie gut gelehrt und gelernt ist.
Fotografie ist Teil unseres Alltages, aber wird selten hinterfragt. David Schommer, Fotograf und Student Soziologie, setzt sich seit einigen Jahren mit dem Phänomen „Fotografie“ auseinander - in der Theorie und in der Praxis. Anna Krämer schrieb dazu den Beitrag.
Rechtzeitig zum Weihnachtsfest, dem Fest der Liebe und der Gaben, stellen Stephan Moebius und Frithjof Nungesser in Anlehnung an Marcel Mauss die Frage nach dem Sinn der Gabe. Woher kommt die eigentümliche Verpflichtung, Gaben zu erwidern? Hat sich die gesellschaftliche Bedeutung des Gabentauschs mit der Zeit verändert?
Mit zunehmender Globalisierung, Säkularisierung und Pluralisierung bekommen die Grundwerte einer Gesellschaft immer größere Bedeutung, weil diese das Zusammenleben von Menschen grundlegend beeinflussen und gestalten. Monika Spethling-Reichhart und Kurt Lenzbauer gehen in ihrem Beitrag auf die Grenzen von Gemeinschaften ein, wo es an gemeinsamen Normen und Werten in einer Gesellschaft fehlt.
Die Redaktion soziologie heute darf Ihnen an dieser Stelle frohe Festtage mit viel Zeit zum Lesen und ein gutes Neues Jahr wünschen. Wir freuen uns schon jetzt darauf, Sie auch im Neuen Jahr mit interessanten, zum Nachdenken und Handeln aufrufenden Beiträgen erreichen zu dürfen. Eine Bitte dürfen wir damit verbinden: Wenn Ihnen soziologie heute gefällt, empfehlen Sie uns weiter!
Interessante Lesestunden wünscht Ihnen
Ihre soziologie heute - Chefredaktion
|