Österreichische Gesellschaft für Soziologie
     

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ÖGS-Information 1/2001

Editorial

In einem der neueren OECD Berichte wird darauf hingewiesen, daß die tertiäre Bildung in allen kooptierten Ländern hinkünftig in weit stärkerem Masse berücksichtigt werden soll. Dabei sind nicht nur die Universitäten gemeint, sondern alle Einrichtungen, die für tertiäre Bildung in Frage kommen.

Wenn wir die gegenwärtigen Reformpläne der Regierung mitverfolgen, so ist abzusehen, daß er Zugang zu den Universitäten stagnieren und deren Attraktivität abnehmen wird. Denn der Trend geht Richtung Studienverkürzung, Studienverschärfung und zunehmende Vergebührung für ein Leistungsangebot, das durch Sparmaßnahmen immer begrenzter wird. Unter dem vielversprechenden Begriff der Vollrechtsfähigkeit werden die Universitäten in ein Schema gelockt, das den Bildungsmarkt erheblich verschärfen wird. So wird Bildung zu einem sehr wesentlichen Kostenfaktor, der Barrieren auf beiden Seiten schafft. Sehr verkürzt ausgedrückt, verändern sich die Faktoren, die für eine Verbesserung des Bildungsgleichgewichtes ausschlaggebend sind. Auf der Seite der Bildungssuchenden sinken die Zugangschancen mangels Zahlungsbereitschaft oder Zahlungsfähigkeit. Auf der Seite der Bildungsanbieter entstehen Barrieren aufgrund sinkender Nachfrage.

Trotz einer unübersehbaren Marktorientierung der OECD wird darauf verwiesen, daß sich die Regierungen nicht der Verantwortung für einen vermehrten Zugang zu Bildungseinrichtungen entziehen dürfen, weil damit auch humane und demokratische Ziele mitberücksichtigt werden sollen, die den ökonomischen Zielen zumindest gleichrangig gegenübergestellt werden müssen.

Es ist bezeichnend, daß die Dienstrechtsverhandlungen über die Beschäftigten an den Universitäten den Verhandlungen über das neue Organisationsrecht vorangesetzt wurden. Sozusagen als Einübung vor allem der jungen Wissenschafter in ein System von hire und fire, um die in der sogenannten vollen Rechtsfähigkeit auf uns zukommenden Hämmer besser verkraften zu können. Der schärfere Wind an den Universitäten geht einher mit den Wetterbedingungen in anderen Erwachsenenbildungseinrichtungen. Auch sie werden teurer und in ihren Zugangsmöglichkeiten beschränkter. Das formulierte Ziel der OECD, möglichst hohen Prozentanteilen der Bevölkerung tertiäre Bildung zukommen zu lassen, bleibt ein frommer Wunsch, wenn die Zugangsbedingungen immer knapper werden.

Innerhalb eines solchen Szenarios erhebt sich die Frage nach der Sinnhaftigkeit einer überinstitutionellen Vereinigung, wie sie unsere Gesellschaft für Soziologie darstellt. Zumindest drei Kriterien für drei Gruppen können ad hoc angeführt werden, die eine Mitgliedschaft unter schärfer werdenden Bildungsbedingungen rechtfertigen:

  • Studierende in den höheren Semestern erhalten Informationen über Kongresse, über Sektionstätigkeiten und Verbindung zur soziologischen Praxis. In den vergangenen Jahren sind vermehrt Beratungs- und Forschungsinstitute entstanden, die mit der ÖGS kooperieren.
  • Für Absolventinnen und Absolventen ist die ÖGS ein Ort des Informationsaustausches, der fachlichen und beruflichen Weiterbildung.
  • Für langjährige Mitglieder soll es eine Genugtuung sein, durch ihre ideellen und materiellen Beiträge eine Gesellschaft zu unterstützen, die durch ihre kontinuierliche Existenz über die Funktion einer bloßen Interessengemeinschaft hinausgewachsen ist. Die Mitgliedschaft dieser Gruppe ist insofern besonders zu würdigen, weil sich für diese Gruppe die Balance zwischen Nutzung und Unterstützung leicht verschoben hat.

Abschließend noch ein Hinweis und eine Bitte: Die Ankündigungen der Veranstaltungen, die Sie in diesem Heft finden, werden unmittelbar nach Eintreffen in die Home-page der ÖGS aufgenommen. Daher sind die Fristen für Anmeldungen und Aufrufe zu Kurzfassungen bei der Aussendung des Heftes überfällig. Änderungen der persönlichen Daten, der akademischen Grade u.a. bitte schriftlich oder per e-mail an mich oder direkt an das Sekretariat der ÖGS (Frau Schütz Heidi) bekanntgeben. Dasselbe gilt auch für die Zusendung von Informationen, die von Frau Schütz unmittelbar auf die Home-page der ÖGS aufgenommen werden. Diese Vorinformation im Internet funktioniert als ein zusätzliches und schnelles Service der ÖGS.

Josef Gunz
Linz, im März 2001

Eva Köckeis-Stangl gestorben

Die Österreichische Gesellschaft für Soziologie trauert um ihr Ehrenmitglied Eva Köckeis-Stangl. Unsere Gesellschaft verliert mit Frau Köckeis-Stangl eine Pionierin der österreichischen Soziologie und ein Vorbild für Aufrichtigkeit und Standhaftigkeit.

Für die ÖGS
Josef Gunz

Eva Köckeis-Stangl –

Nachruf an eine Frau, die in der österreichischen Sozialwissenschaft ihre Spuren hinterlassen hat

Eva Köckeis-Stangl ist vor wenigen Tagen im Alter von 78 Jahren gestorben. Sie gehörte zu jenen, die mich die Soziologie ernstnehmen und lieben lehrten. Sie war eine Frau von aufrechtem Gang, und ein in der österreichischischen Wissenschaftslandschaft der Nachkriegsjahrzehnte rarer Beweis für die Möglichkeit, sich von noch so widrigen Umständen nicht unterkriegen zu lassen.

Ich lernte sie kennen in den schrägen Kammern hoch oben unter dem Dach der Wiener Universität (die immer noch am Dr.Karl-Lueger-Ring, eines Vorreiters der Vertreibung von ihresgleichen, und nicht am Sigmund-Freud-Ring steht; Hommage an Vertriebene ist keine Wiener Tugend). Eine winzigkleine Person mit einem klargeschnittenen Gesicht. Aufgewachsen als behütete Tochter einer wohlhabenden jüdischen Wiener Familie, vertrieben in die englische Emigration, trat sie nach ihrer Rückkehr der KPÖ bei und verdiente ihren Lebensunterhalt als Arbeiterin. Dann hat sie Staatswissenschaft studiert, als alleinerziehende Mutter von zwei Kindern.

Dem Institutschef hielt man zugute, daß er so eine beschäftigt - und sie dankte es ihm: in Ihrem Zimmer brannte das Licht bis Mitternacht, und ihr Fleiß war empirisch wie kein anderer. Doch sie dankte nicht nur, sie bockte auch. Und in einem Institut wie diesem, das tagtäglich schallte vom Rasseln der Söhne wider den Vater, war der Widerstand einer kleinen Frau - nun, was war er? Vorerst: nicht ganz ernstzunehmen.

Eva Köckeis allerdings war beharrlich, sie stellte sich auf eigene Füße und auf ein eigenes Projekt. Um den Braunkohlenbezirk Köflach-Voitsberg ging es, und darum, ob die milde Gabe einer höheren Schule die aufgebrachten - und die verzweifelnden - Gemüter dieser Region trösten könne. Mit allem Aufwand, den damals die aufstrebende empirische Sozialforschung trieb, wurde der Fall untersucht. Eine ganze Studentengeneration trieb sich täglich zu nachtschlafener Zeit durch die steilen Täler dieses Bezirks bis in die letzte einklassige Volksschule, die Intelligenz der ansässigen Kinder und den Bildungswillen ihrer Eltern zu prüfen. Das Ergebnis fügte sich nicht dem Bildungsoptimismus der damaligen Zeit: ohne neue Arbeitsplätze, so beharrte Eva Köckeis, sei auch keine Schule zu empfehlen. Die spätere Entwicklung gab ihr darin recht.

Noch viel besser müsse sie es machen, für eine Habilitation reiche es so noch nicht, hieß es. Der Assistentenvertrag wurde nicht verlängert, und das Habilitationsstipendium, als Existenzsicherung gewährt, sollte auch herhalten zur Abdeckung von Unkosten der Forschungsstelle. Die Wiener und die österreichische Soziologie haben Eva Köckeis jedenfalls nie habilitiert.

Ihr weiterer Weg führte über ein anderes Fach: die Erziehungswissenschaft. So geriet sie nach Innsbruck und zugleich in die Berge (die Tiroler Berge genügten ihr allerdings nicht lange - schon bald zog es sie in den Himalaya). Aus den Grabenkämpfen des Wiener Instituts kam sie nun jedoch bald in einen offenen Krieg, der nicht zu gewinnen war, aber auch nie ganz verloren wurde. In diesem Krieg gab es - anders als in Wien - langjährig haltbare Solidarität, die schließlich den Kern einer Gegenkultur im heiligen Land Tirol stiftete und Eva Köckeis schließlich zur grün-alternativen Abgeordneten im Innsbrucker Gemeinderat beförderte.

Nach ihrer Habilitation in Erziehungswissenschaft hat sie auch noch eine zweite - oder, wenn man so will, dritte - Habilitation geschrieben: in Sozialpsychologie. Die Anerkennung dieser Leistung wurde ihr gewährt, nicht jedoch die Beförderung zum Professor, und seis als Mitgift in die Pension.

Die zwanzig Innsbrucker Jahre haben viel an Eva Köckeis verändert. Aus einer erbarmungslosen Statistikerin wurde eine Kennerin und Förderin qualitativer Verfahren; aus einer Tag-und-Nacht-Arbeiterin eine Person, die sich im Job-Sharing mit jungen Wissenschaftlern versuchte; und aus einem Menschen, der seine Weiblichkeit zwar privat lebte, beruflich und politisch aber für belanglos hielt oder gar für etwas, dessen Gegenteil es zu beweisen galt, wurde eine wichtige Anlaufstelle für Innsbrucker Feministinnen.

Daß Eva Köckeis in all diesen Jahren, unter welchen Wissenschaftstiteln auch immer, Bemerkenswertes zur österreichischen und zur internationalen Soziologie beitrug - obwohl die Zunft es ihr dabei immer wieder so schwer wie möglich machte - hat die Gesellschaft für Soziologie anläßlich ihres 40-jährigen Bestehens anerkannt, und ihr die Ehrenmitgliedschaft verliehen. Eva Köckeis nahm diese späte symbolische Geste ohne Bitterkeit entgegen, und sie fungierte auch noch im Präsidium des im Jahr 2000 abgehaltenen Jubiläumskongresses der österreichischen Soziologie, aus der Ferne an ihm Anteil nehmend.

Die letzten Jahre verbrachte sie einsam hoch oben in den südtiroler Bergen. Ihr Haus neigte sich, dem jahrhundertelangen Schub des Hanges gehorchend, in einen blühenden Garten, in dem sie auch das Gemüse zu ihrer Ernährung zog, und aus dem nahen Wald Holz für den Winter stapelte. Ich war dort gerne Gast inmitten der Bücher, und der Erinnerungsstücke aus Tibet, voll Bewunderung für die Kraft dieser Frau, ein selbstgewähltes karges Leben auf freundliche Weise mit Schönheit zu umgeben.

Marina Fischer-Kowalski

Bericht der Sektion "Methoden und Forschungsdesigns" über Aktivitäten im Jahr 2000

(Sprecher: Univ.Prof. Dr. Johann Bacher; Univ.Prof. Dr. Henrik Kreutz)

Die Sektion für Methoden und Forschungsdesigns der ÖGS führte im letzten Kalenderjahr im Rahmen des Jubiläumskongresses der ÖGS in Wien ihre Sektionsveranstaltung durch. Wegen der starken Nachfrage fanden drei Sessions statt, die mit einem Durchschnitt von ca. 15 TeilnehmerInnen sehr gut besucht waren. Thematisch wurde ein breites Spektrum behandelt, das von der qualitativen Organisationsanalyse bis hin zur mathematischen Modellierung von Interaktionsbeziehungen reichte. Die Veranstaltung verdeutlichte sehr eindrucksvoll vier für die Methodenentwicklung und -anwendung in Österreich typische Aspekte.

Die Sektionsveranstaltung zeigte erstens, dass nach wie vor ein starkes Interesse an Methoden an den unterschiedlichen universitären Standorten besteht. Die insgesamt sechzehn (Ko-)ReferentInnen kamen aus Graz, Innsbruck, Linz, Salzburg und Wien. Klagenfurt fehlte zufällig. Die TeilnehmerInnen rekrutierten sich aus Wien, Innsbruck, Graz, Salzburg, Oberösterreich und Vorarlberg sowie aus Deutschland.

Zweitens wurde ersichtlich, dass sich eine Reihe von KollegInnen erfolgreich kontinuierlich über Jahre hinweg mit bestimmten Methoden und methodischen Fragen beschäftigt hat. Leider konnten nicht alle von ihnen im Rahmen der Sektionsveranstaltung referieren. Unter den ReferentInnen sind zu nennen: Ulrike Froschauer (Wien) mit ihren Arbeiten zur qualitativen Organisationsanalyse, Max Haller (Graz) mit seinen Beiträgen zur international vergleichenden Sozialforschung auf Survey-Basis, Hilde Weiss (Wien) mit ihren Forschungen zur Messung von Einstellungssyndromen, wie Nationalismus und Fremdenfeindlichkeit, Hermann Denz (Innsbruck) Analysen zur Zuverlässigkeit und Validität von Skalen sowie Henrik Kreutz (Wien/Nürnberg) unermüdliche Versuche, Methoden abseits des Mainstreams der Meinungsforschung zu etablieren. Ergänzend zu erwähnen wären (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) durch ihre Beiträge zur qualitativen Sozialforschung Christian Fleck (Graz), Waltraud Finster (Innsbruck), Roland Girtler (Wien), Manfred Lueger (Wien), Rudolf Richter (Wien) und Meinrad Ziegler (Linz) sowie für die quantitative Sozialforschung Anton Amman (Wien), Kurt Holm (Linz), Ernst Gehmacher (Wien) und Wolfgang Schulz (Wien).
Drittens wurde deutlich, dass es ausgezeichnete junge MethodikerInnen gibt. Als solche referierten: Joachim Gerich (Linz) über die Mokkenskalierung, Rainer Rosegger (Graz) gemeinsam mit Max Haller über die Mehr-Ebenen-Analyse und Martin Weichbold (Salzburg) über die Internetbefragung.

Als viertes Charakteristikum zeigte sich ein ausgeprägter Praxisbezug. Methodenentwicklung und -anwendung findet nicht nur im elfenbeinernen Turm - ein meines Erachtens nach für die österreichische Soziologie ohnedies nie zutreffendes Bild - statt, sondern hat einen starken Anwendungsanteil. Dies machten vor allem die Referate von Ursula Trummer und Sonja Novak-Zezula (beide Wien) über die Anwendung von SYMLOG in gesundheitswissenschaftlichen Studien und von Weichbold (Salzburg) zur Internetbefragung deutlich. Auch der Bericht von Irmgard Oberhauser (Innsbruck) über ihre geplante Inhaltsanalyse von virtuellen Kontaktbörsen unterstrich den Praxisbezug. Daneben gibt es selbstverständlich auch Grundlagenforschung, als ein Beispiel hierfür kann der Beitrag von Anselm Eder, Walter Gutjahr und Erich Neuwirth (alle Wien) über die Modellierung von Interaktionsbeziehungen angeführt werden.

Zusammenfassend lässt sich somit festhalten, dass in Österreich an unterschiedlichen Orten ein breites Spektrum von Methoden erfolgreich entwickelt und angewendet wird. Dass der abschließende Bericht von Sabine Stadler (Wien/Brüssel) über die Entwicklung der qualitativen Sozialforschung nur wenige Aspekte aufzeigte, war bedauerlich.

Wünschenswert wären für die Zukunft eine stärkere innerösterreichische Vernetzung und internationale Präsenz.

Für das Gelingen der Veranstaltung sei allen TeilnehmerInnen und ReferentInnen an dieser Stelle nochmals gedankt. Ich hoffe, möglichst viele und weitere Interessenten bei der nächsten Sitzung begrüßen zu dürfen. Sie wird voraussichtlich im Herbst in Vorarlberg stattfinden. In dieser Veranstaltung findet auch die Neuwahl der Sprecher statt.

Der Sprecher der Sektion
Johann Bacher

Lehrstuhl für Soziologie, Findelgasse 7/9, 90402 Nürnberg
Tel. 0911/5302-699/679, Fax. 0911/5302-660
e-mail: bacher@wiso.uni-erlangen.de
http://www.wiso.uni-erlangen.de/WiSo/Sozw/sozio1

Veranstaltungsvorankündigungen/Call for Papers

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

zum Workshop haben sich angemeldet: Wilhelm Burian, Klarissa Guzei, Sabine Haas, Paul Neubauer, Flip Maas, Richard Paulik, Arno Pilgram, Rainer Schmidbauer, Harald Spirig, Helmut Strutz. Das Workshop wird, wie angekündigt, am ÖBIG stattfinden, diesmal im Mezzanin, Sitzungszimmer im rechten Teil. Für Kaffee und sonstige Getränke wird freundlicherweise gesorgt.

Aufgrund der eingelangten Input- Angebote und Vorschläge sieht mein zweiter, modifizierter Programmentwurf folgendermaßen aus:

PROGRAMM WORKSHOP DROGENFORSCHUNG AM 28.3. 2001

10.00 - 11.00:
"Polizeiliche und justizielle Kontrollen und ihre Beziehungen zu medizinischen Kontrollen"
Impulsreferat von Harald Spirig: Drogenfreie Zonen/ therapeutisch-betreuerische Angebote im Strafvollzug unter besonderer Berücksichtigung der Kontrolle durch "Harnproben für alle"

11.00 - 12.00:
"Die Entwicklung neuer Kontrollformen"
Impulsreferat Paul Neubauer: Erweiterung des Impulsreferates vom 7. 12. 2000

12.15 - 13.30:
"Die Verschärfung parteipolitischer Standpunkte in der Drogenpolitik: Drogen - auch ich bin Mutter. Drogen - auch ich hab
die Nase voll"
Eine gemeinsame Diskussion über die sich verschärfende, parteipolitische Akzentuierung drogenpolitischer Standpunkte, darüber wie diese Entwicklung aus sozialwissenschaftlicher Sicht verstanden werden könnte, und wie sich ihr begegnen ließe. Ein kleiner Diskussionbeitrag von allem wäre belebend.

13.30 -
Für alle die Zeit und Lust haben, gemeinsames Mittagessen, im Stammlokal des ÖBIG, dessen Name mir entfallen ist, Tisch
ist reserviert.

Ich freue mich auf eine angeregte und anregende Diskussion

mit herzlichen Grüßen
Irmgard Eisenbach-Stangl

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Call for Papers

27. - 28. September 2001
Universität Wien, Institut für Soziologie
Tagung der Sektionen für Medizin- und Gesundheitssoziologie
der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaften für Soziologie:

Chronisch kranke Menschen zwischen Gesundheitsversorgung und Alltagsbewältigung

Im Mittelpunkt der Tagung steht die Frage, welches theoretisch-konzeptuelle Instrumentarium die Medizin- und Gesundheitssoziologie anzubieten hat, um die spezifische Situation von chronisch Kranken zu thematisieren und welche empirischen Zugänge und Methoden zu deren Analyse entwickelt worden sind.

Für die Tagung werden insbesondere Beiträge zu folgenden Themen erbeten:
- Alltagsbewältigung und Gesundheitsreproduktion chronisch kranker Menschen
- Rollenerwartungen und Kommunikationsmuster im professionellen Versorgungssystem
- Soziale Repräsentationen und gesundheitspolitische Konzeptionen
- Alltags- und Krankheitsbewältigung bei spezifischen Krankheiten.

Abstracts für Beiträge müssen bis 30. April 2001 einlangen.

Ansprechpartner:
Rudolf Forster
Institut für Soziologie der Universität Wien
Universitätsstrasse 7/2
A-1010 Wien
Tel.: +43/1/4277-48221
Fax: +43/1/4277-94842
E-mail: rudolf.forster@univie.ac.at
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Call for Papers

Vom 4. - 6. 10. 2001 organisiert das Institut für Soziologie der Universität Innsbruck in Zusammenarbeit mit der Theoriesektion der Österreichischen Gesellschaft für Soziologie einen workshop zum Thema "Soziale Evolution - Pro und Contra".
Die Thematisierung der sozialen Evolution als die geschichtlich manifeste Ausbildung und Entwicklung unterschiedlichster humangesellschaftlicher Organisationsformen sowie die Suche nach einer Ablauflogik in diesem Prozeß im Sinne einer Bestimmung allgemeiner Triebkräfte und Gesetzmäßigkeiten ist ein klassisches Thema der Soziologie. Die allermeisten Soziologen, Sozial- und Kulturanthropologen der Gründergeneration im 19. Jahrhundert waren in diesem Sinne Entwicklungstheoretiker. In jüngster Zeit ist die Soziologie nun mit der Situation konfrontiert, daß ihr Gegenstandsbereich und ihr Erklärungsanspruch zunehmend unter Druck durch andere Disziplinen und Paradigmen gerät, insbesondere durch die Biologie und Teile der Ökonomie ('ökonomischer Imperialismus'). So werden etwa vor dem Hintergrund der Allgemeinen Evolutionstheorie in der (Sozio)Biologie bewährte Erklärungsstrategien herangezogen, um sowohl individuelle als auch soziale Verhaltensweisen, Gruppenstrukturen, Konflikte um Ressourcen und Macht, aber auch die Dynamik gesellschaftlicher Entwicklung und sozialen Wandels verständlich zu machen. Die Suche nach letzten Erklärungsprinzipien ist aber auch schon vor Darwin ein Kennzeichen der angelsächsischen individualistischen Sozialtheorie und hat seine Fortführung bis in die moderne Rational Choice-Theorie gefunden.
Im Rahmen dieser Tagung geht es darum zu diskutieren, inwieweit die Evolutionstheorie heutzutage noch oder wieder ein geeignetes Erklärungskonzept für soziologisch relevante Fragestellungen (also etwa das Natur-Kultur-Problem, das Problem sozialer Ordnung, Entstehung und Wandel von Institutionen, Mechanismen und/oder Logik gesellschaftlicher Entwicklungsprozesse, etc.) darstellt oder darstellen könnte.
Die Tagungssprache wird vorwiegend deutsch sein. Interessenten und Interessentinnen können bis zum 15. April 2001 Vorschläge für Referate einbringen. Eine Publikation der Beiträge ist vorgesehen.

Kontakt:
A.Univ.-Prof. Dr. Tamás Meleghy
Univ.-Ass. Dr Heinz-Jürgen Niedenzu
Institut für Soziologie, Universitätsstraße 15, A-6020 Innsburck
Tamas.Meleghy@uibk.ac.at bzw.
Heinz-Juergen.Niedenzu@uibk.ac.at
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British Sociological Association / Jubliee Conference
9 - 12. April 2001, Manchester

Planary Speakers
Anthony Giddens / Gayatri Spivak

This conferenc will reflect the strengths and diversity of contemporary sociology in both a British and International context. Streams at this conference will be retrospective in that it will be based on themes from a selection of conferences over the last 30 years.

Booking details from:
BSA Conference 2001, British Sociological Association, Unit 3F/G Mountjoy Research Center, Stockton Road, Durham
DH1 3UR, UK, Tel: +44 (0)191 383 0839, Fax: +44(0) 191 383 0782,
E-mail: Conference2000@britsoc.org.uk

Bookings forms will be distributed to BSA members with the October issue of Network. www.britsoc.org.uk
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Stiftung Judaica
Zentrum für Jüdische Kultur / Krakau

Auf den Spuren des jüdischen Erbes in Galizien 1. 8. - 15. 8. 2001

Für Auskünfte und Informationen
Stiftung Judaica - Zentrum für jüdische Kultur
ul. Rabina Meiselsa 17, 31-058 Krakau, Polen

Tel.: ++4812/4306449, 4306452
Fax: ++4812/4306497
e-mail: uwrussek@cyf-kr.edu.pl
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ISA
XV World Congress of Sociology
Brisbane, / Australia / July 7 - 13, 2002

The Social World in the Twenty First Century:
Ambivalent Legacies and Rising Challenges

Informationen unter: http://www.ucm.es/info/isa/congress2002/
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The 5th Conference of European Socialical Association

Visions and Divisions / Challenges to European Sociology

28. August – 1. September 2001
Helsinki, Finnland
www.valt.helsinki.fi/esa/
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Announcement and Call for Papers

International Conference
Comparing Cultures
Dimensions of Culture in a Comparative Perspective

Tilburg University, The Netherlands
April 27, 2001

Hosted by IRIC, Institute for Research on Intercultural Cooperation, in collaboration with Globus, Institute for Globalization and Sustainable Development, and the Department of Social Sciences, all at Tilburg University, the Netherlands.

Keynote speakers are:
Prof. Geert Hofstede, Tilburg University, Tilburg, The Netherlands.
Prof. Ron Inglehart, University of Michigan, Ann Arbor, USA.
Prof. Wolfgang Jagodzinski, Universität zu Köln, Cologne, Germany.
Prof. Shalom Schwartz, Hebrew University, Jerusalem, Israel.
Prof. Harry C. Triandis, University of Illinois at Urbana-Champaign, USA.

In two plenary sessions and a forum discussion, chaired by Prof. Pieter Drenth (Free University of Amsterdam, Chair of European Values Studies), the distinguished social scientists mentioned above, address one of the most intriguing questions in contemporary empirical cultural studies: what can we learn from the different sets of distinctive fundamental dimensions found in todays culture? The scholars mentioned have 'divided' the world of culture into competing sets of fundamental cultural dimensions and basic cultural axes. Comparing Cultures aims to explore common grounds from a cross-disciplinary perspective. The conference will be closed with the launch of the 2nd fully revised edition of Geert Hofstede’bestselling book Culture’s Consequences. Prof. Pieter Drenth will present the first copy of this book to Prof. Geert Hofstede.
The following paper sessions are organized:
1. Globalization, substate cultural diversity, and national culture
2. Cultural change, generations, and national culture
3. Methodological issues in national culture and cross-cultural research
4. Management of intercultural cooperation and the culture of nations and organizations

Contributions to these sessions with a strong empirical perspective are very welcome. Excellent papers will be selected for publication. A special journal issue is anticipated.

December 31, 2000 is the deadline for submitting abstracts for paper presentations in the afternoon paper sessions or you may send a full copy of your paper before February 15, 2001.

For submitting abstracts, registration and more information visit IRIC’s website: http://iric.kub.nl

For more information contact:
IRIC, Institute for Research on Intercultural Cooperation
Tilburg University
P.O.Box 90153
5000 LE Tilburg
The Netherlands
tel: 31-13-4662816
fax: 31-13-4663499
e-mail: comparingcultures@kub.nl

Conference Committee:
Dr. Henk Vinken, IRIC/Globus, Tilburg University
Dr. Loek Halman, Sociology/European Values Studies, Tilburg Univeristy
Prof. Fons van de Vijver, Cross-Cultural Psychology, Tilburg University
Prof. Joseph Soeters, Organizational Sociology/IRIC, Tilburg University

Conference Manager:
Drs. Hans van Poppel, IRIC, Tilburg University
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The College of Management and the International Society for Social Justice Research (ISJR) are delighted to present to you to the preliminary program for the VIII Biennial Conference "Social Justice and Social Exclusion".

The conference will take place in Israel, September 18. - 21. 2001

If you're interested and wish to participate, and have not registered yet
Let us know! Or find the forms in our web site
http://www.colman.ac.il/behave/justice2000

Dahlia Moore, Ph.D.
Department of Behavioral Science Department of Sociology
College of Management The Hebrew University
7 Yitzhak Rabin Ave. Mount Scopus
Rishon Letzion 75190 Israel Jerusalem 91905 Israel
Fax: +972-3-936-4173
E-mail: msdmoore@mscc.huji.ac.il
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Dear Sir / Madam

I am a researcher for Melrose Press Ltd. We publish many biographical reference books including the International Who's Who in Music and Author's and Writers Who's Who - both now in their 16th Edition. A new project we are working on concerns outstanding scholars and we would very much like to invite your members to provide their biographical details for possible inclusion. Can we procure a copy of the membership directory? No details are ever given to third parties and they are only used for our research purposes.

Please let me know your thoughts.

Faithfully,
Joanna Bird / research@melrosepress.co.uk
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Aufruf zur Bewerbung als Evaluator/in im 5. EU-Rahmenprogramm
Für das 5. Rahmenprogramm der EU werden wieder wie jedes Jahr um diese Zeit Evaluatoren/innen für eingereichte Forschungsprojekte gesucht. Sollten Sie sich während der Laufzeit des 5. RP bisher noch nicht eingetragen haben, finden Sie weitere Informationen und das Online Bewerbungsformular unter :
http://www.cordis.lu/expert-candidature/home.html
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Richtlinien der amerikanischen Umweltbehörde (EPA) für ökonomische Analysen im Umweltbereich
Die EPA hat vor kurzem unter Mitwirkung führender Umweltökonomen Richtlinien zur Durchführung ökonomischer Analysen im Umweltbereich veröffentlicht, welche die neusten Entwicklungen theoretischer und angewandter Arbeiten berücksichtigt. Nähere Informationen und den Richtlinienkatalog zum herunterladen finden Sie unter: http://www.epa.gov/economics/
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NÖG Jahrestagung "New Challenges for Europe: Structure, Location and Sustainability"
17. – 18. Mai 2001, Graz,
Einreichschluß Abstracts: 31. Jänner 2001
weitere Informationen: http://www.kfunigraz.ac.at/vwlwww/HDP/ (LINK: events)
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HD-Symposium "Human Dimensions Research in Austria and in Central European Countries"
18. - 19. Mai 2001, Meerscheinschlössl, Graz
Nach zwei erfolgreichen Workshops 1999 und 2000 wird das erste österreichische Human Dimensions SYMPOSIUM im Mai 2001 staffinden. Wir freuen uns, bekannte Gesichter bei dieser Zusammenschau widerzusehen! Das Austrian Human Dimensions Programme lädt ein zur Einreichung von Beiträgen zu jedem der folgenden Themenbereiche: Einreichschluß: 1. März 2001.

- concepts of sustainability
- climate change and mitigation
- risk and uncertainty in environmental decision making
- industrial transformation
- CEECs EU accession and the environment

weitere Informationen:
http://www.kfunigraz.ac.at/vwlwww/HDP/ceec/ceec.html
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5th Environment Conference of the Regions of Europa
27. – 28. September 2001, Villach

weitere Informationen von: wolfgang.hafner@ktn.gv.at
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Climate Change and Variability in Northern Europe
6. - 8. Juni 2001, Turku, FIN
Einreichschluß Abstracts 15. Februar 2001

weitere Informationen: http://figare.utu.fi/notice.htm
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Is Globalisation Overpowering Democracy? The Challenge for Ecology, Economy and Culture
12. - 16. Juni 2001, Prag, CZ

weitere Informationen: http://www.uek.cas.cz/GlobDem/
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AERE Workshop "Assessing and Managing Environmental and Public Health Risks"
13. - 15. Juni 2001, Bar Harbor, Maine, USA
Einreichfrist für Abstracts bereits abgelaufen

weitere Informationen: http://www.aere.org/meet/workshop2001.htm
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EAERE Annual Conference – Jahrestagung der European Association of Environmental and Resource Economists
28.-30. Juni 2001, Southampton, GB
Einreichschluß: 15. Januar 2001 !!!

Themenliste: http://www.soton.ac.uk/~eaere/conf2001/conf2001.html
(Link: First Announcement)
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IGBP/WCRP/IHDP Joint Conference: Global Chance Open Science Conferende: Challenges of a Changing Earth
10. - 14. Juli 2001, Amsterdam, NL
Einreichschluß Abstracts: 31 März, 2001

weitere Informationen: http://www.sciconf.igbp.kva.se/
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Detecting Environmental Change
16. - 20. Juli 2001, London, GB
Anmeldeschluß (vergünstigt): 31. Jänner 2001

weitere Informationen: http://www.nmw.ac.uk/change2001/
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2001 Open Meeting of the Human Dimensions of Global Environmental Change Research Community
6. - 8. Oktober 2001, Rio de Janeiro, Brasilien
Einreichschluß Abstracts und Sessionsvorschläge: 29 März, 2001

weitere Informationen: http://sedac.ciesin.org/openmeeting/
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Call for papers

We inivite all relevant professionals from the fields of urban studies (architecture, sociology, history, urban and regional planning, geography, or others) to submit an abstract. ( Length: 500 words) for the following conference.
All accepted paper givers will be granted a bursary: Travel expenses for two participants from the following European countries (1 person/in euro):
Poland (275), Netherlands ( 270), France ( 260), Czech Republic (110),
Hungary (400), Austria (360), Slovakia ( 170), Lithuania (180),
Sweden (400), Finland (550), Belgium (190), Spain (450),
Portugal (500), Great Britain (350), Greek (500), Italy (500),
Ireland (500), Denmark (300).
The subsistence is based on 200 euro /participant and realized in ac-commodation contracted to special rates to the Bauhaus-University Weimar (Villa Gisela, Zur Sonne, Henztel, Fürstenhof, Inter City-Hotel).

Euro Conference: The European City in Transition (14. - 15. 12. 2001)

The project "European Cities in Transition" consists of three "High Level Scientific Conferences", sponsored by the European Commission.
The first conference (this announcement) is titled "Consumption and the Post-Industrial City" and takes place from December, 14th to 15th 2001.
The second conference is titled "Urbanism and Globalization" and will take place in November, 10th to 11th in 2002.
The third conference is titled "Cities in the Regions" and will be held in December 2003 (12th to 13th December).

Consumption and the Post-Industrial City

The emerging of a consumer society has already been widely studied.
Maybe most prominent, the German sociologist Gerhard Schulz has found the keyword "Erlebnisgesellschaft" (Event Society) for it. Leasure orientated life styles are shaping new forms of societal configurations and are developing strata along non-productive income schemes. It is the overall objective of the first conference to examine the influence of consumption on the restructuring of urban society. With the decline of the industrial core cities, in many countries other forms of industrialization and service industries has dominated the surface of the urban image. Although the loss of jobs in the manufacturing industries has not been compensated, leisure centred economy has brought work and entertainment to the postindustrial city.

The conference seeks to combine the discussion about the implications of the service orientated restructuring of society and the impacts of the social, political and cultural fabric of the European city.

The Euro Conferences "The European City in Transition" aims at the mutual exchange of research projects on the field of urban subjects. Considering the need for mutual understanding of specific and extraordinary urban issues in each European country, the cooperation of young researches will have benefits for all sides. First, the participants will have the necessary insight into national fields of work. Furthermore, they can achieve knowledge on the comparative aspects of urbanization processes and planing procedures. Second, the public will achieve results of urban research in an early stage.

The conferences will give the opportunity to select future research topics. The series aims to establish a forum of urban research projects of young researchers to improve the Community's capacity to react on the transformation enhanced by globalization, the upcoming consumption industry, international migration and changed roles of Cities in the "Europe of the Regions". Moreover, it will come to the crucial point of discussion about competetivness of European cities. The conferences will have the character of a meeting point of an "European Cities" for all young researchers interested. From the organisational point, it will give the opportunity to selected and results of their work to the audience of others working on a comparable subject.

Workshops are supervised by senior researchers of one European urban institute which is participating in the network. To encourage the awareness of the specific European form of urbanisation as well as similarities with the global schemes of urban development, researchers from the outside will be encouraged to contribute as well. Every event will bring up a specific focus on the "European City in Transition" and therefore will be introduced by a key speaker internationally acknowledged. Specific training will be provided by methodologically issued workshops in the evening. They are directed to the individual needs of the represented
projects.

registration & contact / Please contact:
Frank.Eckardt@archit.uni-weimar.de
Fax : 0049 3643 889812

Further information: http.//www.uni-weimar.de/urbanistik/
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Call for papers

The 7th International Conference (2001)

"Public and Private Sector Partnerships:
The Enterprice Governance"

6 – 9 June 2001, at the University of Twente, The Netherlands

Further information:
http://www.shu.ac.uk/schools/sbs/events/confer.htm
http://www.sms.utwente.nl/ppp/
e-mail: L.C.Montanheiro@shu.ac.uk

Publikationen der Mitglieder

Franz Traxler 2000 - 2001

Bücher

European Employment and Industrial Relations Glossary: Austria (co-authors: A. Guger and U. Runggaldier), London 2000 (Sweet and Maxwell, Office For Official Publications of the European Communities), 286 Seiten.

National Labour Relations in Internationalized Markets. A Cross-national Analysis of Institutional Patterns, Change and Performance (with S. Blaschke and B. Kittel), Oxford 2001 (Oxford University Press).

Aufsätze:
Arbeitsmarktregulierung zwischen Marktzwängen und industrieller Demokratie. Auf dem Weg zu einem europäischen Modell?, in: Zentrum für Europa- und Nordamerika-Studien (Hrsg.) Sozialmodell Europa. Konturen eines Phänomens, Jahrbuch für Europa- und Nordamerika-Studien, Opladen 2000 (Leske und Budrich), S.179-200.

Austrian Trade Unions: Between Continuity and Modernisation (co-authors: S. Blaschke and A. Kirschner), in: J.Waddington and R. Hoffmann (Hrsg.) Trade Unions in Europe. Facing Challenges and Searching for Solutions, Brussels 2000 (ETUI), S. 81-103.

Das Tarifverhandlungssystem als Schlüsselinstitution des Europäischen Sozialmodells?, in: F. Verzetnitsch (Hrsg.) Auf dem Weg zu einem europäischen Sozialmodell, Wien 2000 (Zukunftswerkstätte), S. 83-93.

Das Tarifverhandlungssystem in der Wirtschafts- und Währungsunion: Von Nationalen zu Supranationalen Institutionen?, in: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Sonderheft 40, 2000: 93-111.

Employers and Employer Organisations: Membership Strength, Density and Representativeness, in: Industrial Relations Journal Vol. 31, 2000: 308-316.

Employment and Industrial Relations in Europe: Patterns and Tendencies, in: Presidência da República, A Reforma do Pacto Social, Lisboa 2000 (INCM), S. 249-253.

Lohnverhandlungssysteme und wirtschaftliche Leistungseffekte im internationalen Vergleich. Teil 1: Der Stand der Debatte auf dem Prüfstand (gemeinsam mit B. Kittel), in: Wirtschaftspolitische Blätter Jg. 47, 2000: 589-597.

National Pacts and Wage Regulation in Europe: A Comparative Analysis, in: G. Fajertag und P. Pochet (Hrsg.) Social Pacts in Europe, Brussels 2000 (ETUI), S. 401-417.

Nationale Pakte im internationalen Vergleich, in: WSI Mitteilungen Jg. 53, 2000: 411-418.

The Bargaining System and Performance: A Comparison of 18 OECD Countries (co-author: B. Kittel), in: Comparative Political Studies Vol. 33, 2000: 1154-1190.

Transnational Investment and National Labour Market Regimes: A Case of 'Regime Shopping'? (co-author: B. Woitech), in: European Journal of Industrial Relations Vol. 6, 2000: 141-159.

Georg Aichholzer 1999 - 2000
Bücher
Aichholzer, G., Kirschner, A. (1999) Telearbeit in europäischen Nachbarschaftsbüros, Soziales Europa Bd.11, Wien: Verlag des Bundesministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales.

Artikel in Zeitschriften und Büchern
Aichholzer, G., Schmutzer, R. (1999) „E-Government: Informations- und Transaktionsdienste im Bereich der öffentlichen Verwaltung“, Wirtschaftspolitische Blätter 46 (5), 456-466.

Aichholzer, G., Schmutzer, R. (1999) „E-Government im Aufwind“, TA-DATENBANK-NACHRICHTEN 8 (3/4), 74-79.

Aichholzer, G. (2000) „Innovative Elemente des österreichischen Technologie-Delphi“, in: M. Häder, S. Häder (Hg.), Die Delphi-Technik in den Sozialwissenschaften. Methodische Forschungen und innovative Anwendungen, Wiesbaden: Westdeutscher Verlag, 67-93.

Aichholzer, G., Schmutzer, R. (2000), „E-Government in Österreich“, in: E. Schweighofer, T. Menzel (Hg.), E-Commerce und E-Government: Aktuelle Fragestellungen der Rechtsinformatik, Wien: Verlag Österreich.

Aichholzer, G., Schmutzer R., Hochgerner, J. (2000) „Bringing public administration closer to the citizens“, in: H. Eichmann, J. Hochgerner, F. Nahrada (Hg.), Netzwerke. Kooperation in Arbeit, Wirtschaft und Verwaltung, Wien: Falter Verlag, 211-248.

Aichholzer, G., Schmutzer R. Sepp, D. (2000) „One-Stop-Government in Austria“, in: Martin Hagen/Herbert Kubicek (Hg.), One-Stop-Government in Europe. Results from 11 national surveys, University of Bremen: Universitätsverlag, 37-78.

Forschungsberichte und sonstige Publikationen
Aichholzer, G., Schmutzer, R. (1999) “Options, policy issues, and implementation of electronic government services”, in: J. Armitage, J. Roberts, Hg., Exploring Cyber Society. Social, Political, Economic and Cultural Issues, Proceedings of the Conference, 5th-7th July 1999, University of Northumbria at Newcastle, UK, School of Social, Political and Economic Sciences, Vol. I, 1-14.

Aichholzer, G., Schmutzer, R. (1999) E-government. Elektronische Informationsdienste auf Bundesebene in Österreich, Studie im Auftrag des Bundeskanzleramts, Wien: Institut für Technikfolgen-Abschätzung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.

Aichholzer, G. (1999), „Telearbeit zwischen überzogenen Hoffnungen und ungenützten Chancen“, in: Tagungsband zum Symposium „Formen der Arbeit - Formen wir die Arbeit!“ 10. / 11.9.1999, BUNGIS, Markt Allhau, 78-91.

Aichholzer, G., „EU-Grünbuch zu Informationen des öffentlichen Sektors in der Informationsgesellschaft“, ITA-Newsletter April 1999, 3-4

Aichholzer, G., „Ungenutzte Chancen einer stärkeren österreichischen Beteiligung an COST A14“, ITA-Newsletter Oktober 1999, 22-23

Aichholzer, G., Schmutzer, R. (2000) „Organizational Challenges to the Development of Electronic Government“, in: A. M. Tjoa, R. R. Wagner, A. Al-Zobaidie (eds.), Proceedings of the 11th International Workshop on Database and Expert Systems Applications, Greenwich, London, 4.-8. September, 379-383.

Aichholzer, G. (2000) “Searching for leadership in innovation niches: Technology Foresight in Austria”, in: Proceedings zur "International Conference on Technology Foresight – The approach to and the potential for New Technology Foresight”, National Institute of Science and Technology Policy (NISTEP), Science and Technology Agency, Japan, Tokyo, 7.-8.3.2000.

Aichholzer, G., Schmutzer, R. (2000) „The Digital Divide in Austria“, Proceedings of the Conference „Stepping Stones into the Digital World“, 21-22 September 2000, Bremen, Germany.
http://www.stepping-stones.de/frame.html

Aichholzer, G., Schmutzer, R. (2000) „Organizational, Technological and Regulatory Challenges for Realizing Electronic Government“, in: H. R. Hansen, M. Bichler, H. Mahrer (eds.), Proceedings of the 8th European Conference on Information Systems ECIS 2000: A Cyberspace Odyssey, Wirtschaftsuniversität Wien, 3.-5. Juli, Vol. 2, 1136-1143.

Aichholzer, G. (2000) “Searching for leadership in innovation niches: Technology Foresight in Austria”, in: UNIDO, Proceedings zum Workshop on “Technology Foresight: A UNIDO-ICS Initiative for Latin America and the Caribbean", Trieste, 7.-9. Dezember 1999, 91-107.

Aichholzer, G. (2000) “En busca de una posición de liderazgo en nichos de innovación: la prospectiva tecnológica en Austria“, Sonderpublikation im Rahmen einer Initiative der UNIDO zu Foresight-Projekten für Lateinamerika und Länder der Karibik, UNIDO, Wien.

Aichholzer, G., Schmutzer R. (2000) „Maßnahmen gegen einen ‘Digital Divide‘ in Österreich sind notwendig“, ITA-Newsletter, April, 9-10.

Aichholzer, G., Erker, E. (2000) „Austrian Foresight – In search for sustained competetiveness by solving societal problems“, in: Ministry of Trade and Industry and The Finnish Association of Graduate Engineers TEK (eds.), Foresight at Crossroads. Technology foresight linking innovation policy to informed action, Helsinki: TEK, 92-97.

Stellensuche

Soziologin (Mag.Dr.mit Auszeichnung) mit zahlreicher Forschungs- und Lehrerfahrung zum Schwerpunkt Medien- und Kommunikationssoziologie (internetbasierte Kommunikation) sucht nach Betätigungsmöglichkeiten in diesem Forschungsfeld.

Stationen meines beruflichen Werdegangs waren eine post-graduate Ausbildung am Institut für Höhere Studien in Wien, Mitarbeit an der Forschungsstelle für Arbeit und Technik, Universitätsassistentin an der Technischen Universität Wien (Institut für Gestaltungs- und Wirkungsforschung der Informatik), wissenschaftliche Angestellte am Institut für Höhere Studien und an der Donau-Universität Krems, Abteilung für Telekommunikation.

Themen der Technik-, Arbeits- und Organisationssoziologie waren zu Beginn meiner Arbeitstätigkeit zentral (Buchpublikationen hierzu liegen vor), mein Interessensschwerpunkt hat sich jedoch zu Fragen neuer Medien und internetbasierter Kommunikation verschoben. Davon zeugen Forschungsarbeiten zum Thema "Politik Online. Der Umgang der Parteien mit dem Internet" und "Sozialforschung im Internet". In meiner Dissertation entwickelte ich auf Basis eines Experiments mit einer virtuellen Gruppe ein Analyseinstrument zur Evaluation von Kommunikationsqualität, Kooperation und Gruppendynamik.

Bin mobil und interessiert an Forschungs- und Lehrtätigkeit im Bereich Telelearning, neue Medien, Informationsgesellschaft.

Angelika Volst e-Mail: a7655228@unet.univie.ac.at
Wien, 8. 2. 2001

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